Hochzeit

Ratgeber rund um die Hochzeit | Hochzeiten planen

Der Hochzeitstag sollte ein Tag im Leben sein, den ein Brautpaar niemals vergisst. Häufig hat ein Paar bereits einige schöne Jahre miteinander verlebt, die Hochzeit ist die Krönung dessen, das Tüpfelchen auf dem i. Sich seiner Liebe zu bekennen, gemeinsam alt werden, für den anderen da sein - in guten, wie in schlechten Zeiten - genau daran halten frisch Verlobte, Heiratswillige fest.

Häufig brütet die zukünftige Braut unmittelbar nach dem Heiratsantrag bereits über einigen Ideen: ein pompöses Brautkleid, einen geeigneten Ort für die Trauung und unzählige Rosenblüten, welche die edle Kutsche zieren werden. Diese Planungen und Wünsche animieren den zukünftigen Ehemann meist zum Schmunzeln, doch so ganz unrecht hat seine Braut nicht. Soll die Hochzeit ein einmaliges und ganz besonderes Erlebnis werden, bedarf sie einer detaillierten Planung. Natürlich ist die Frage nach der Farbe der Rosenblüten nicht unbedingt die Wichtigste, jedoch eine, welche die Hochzeit und damit das Brautpaar betrifft.

Glückliches junges Hochzeitspaar
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Der Hochzeitstag sollte ein Tag im Leben sein, den ein Brautpaar niemals vergisst.

Vorüberlegungen

Hochzeit planen

Häufig beginnen Paare mit der Planung ihres Hochzeitstages und der damit einhergehenden Feierlichkeiten bereits Monate vor der eigentlichen Trauung. Es müssen Vorüberlegungen getroffen werden, die von langer Hand geplant sein müssen. Wo findet die Trauung statt? Wo wird gefeiert? Wie viele Gäste werden eingeladen? Wird es ein Menü geben und falls ja, wie wird es aussehen? Wie sollen die Einladungskarten gestaltet werden? Wie soll das Brautkleid ausschauen? Wird es Brautjungfern geben? Welche Kleider werden diese tragen? Wie soll die Hochzeitstorte schmecken und bei welchem Bäcker wird sie in Auftrag gegeben? Werden die Ersparnisse reichen?

Um nicht den Kopf über all diesen Fragen zu verlieren, empfiehlt es sich, eine sogenannte Checkliste anzufertigen. All die Dinge, die geplant und erledigt werden müssen, sollten auf dieser Liste eingetragen werden. Nun können Sie Punkt für Punkt abarbeiten und schließlich abhaken. So verlieren Sie nichts aus den Augen und behalten stets den Überblick.

Doch nicht nur das zukünftige Brautpaar benötigt eine entsprechende Vorbereitungszeit. Eltern, Geschwister, Freunde planen eventuell eine Überraschung für die frisch Vermählten. Eine Hochzeitszeitung, zum Beispiel, ist eine sehr ausgefallenes und individuelles Geschenk. Das Sammeln von Informationen und Fotos braucht einige Zeit. Schließlich müssen Texte verfasst und die Zeitung gebunden werden. Solch ein Aufwand rechtfertigt natürlich etwas Planungszeit. Man kann eine Hochzeitszeitung sicherlich auch innerhalb von zwei Wochen fertigstellen, aber ob das Ergebnis dann dem ursprünglich angedachten entspricht, ist eine andere Sache.

Hochzeitsvorbereitungen sollen Spaß machen und nicht in purem Stress ausarten. Von daher empfiehlt sich rund ein dreiviertel Jahr, vor geplantem Heiratstermin, mit der Planung zu beginnen.

Wann?

Nach dem Sie den Heiratsantrag von Ihrem Liebsten oder Ihrer Liebsten angenommen haben, sollte möglichst rasch ein passender Termin für die Trauung gefunden werden. Einige Paare nehmen sich vor, sich an einem ganz bestimmten Tag das Ja-Wort zu geben. Daten wie der 11.11.2011, oder der 20.11.2011, 12.12.2012 und 20.12.2012, oder 20.09.2009, 20.10.2010 sind sehr beliebt. Das sind Tage, die ohne Weiteres im Gedächtnis bleiben. Ein besonderes Datum für einen besonderen Anlass.

Beginnen Sie zeitig mit der Planung dieses Tages, sind die Chancen sehr groß, am Wunschdatum heiraten zu können. Entscheiden Sie erst einige Wochen vorher, wann der große Tag sein soll, müssen Sie sich nach dem Terminkalender des Standesamtes oder der Kirche richten.

Niemals vergessen: Institutionen wie Kirche und Standesamt trauen noch andere Paare. Daher kann es vorkommen, dass ein Wunschtermin schon vergeben ist. Daher empfiehlt es sich, zwei oder gar drei verschiedene Daten in petto zu haben. Somit ist die Enttäuschung nicht zu groß, falls die Trauung an einem der gewünschten Tage nicht stattfinden könnte.

Wo und wie?

Wünschen Sie eine kirchliche, eine standesamtliche oder eine freie Trauung? Diese Frage sollte zunächst geklärt werden. Informieren Sie sich vorher genau, welche Art der Trauung für Sie in Frage kommt und leiten Sie anschließend alles in die Wege.

Standesamtliche Trauung

Sie sollten vor Ihrer Trauung die Räumlichkeiten des Standesamtes schon einmal betreten haben. Vergessen Sie nicht, Ihre Geburtsurkunde und Ihren Personalausweis mitzunehmen, schließlich wollen Sie Ihre Eheschließung beantragen und dafür sind diese Dokumente notwendig.

Die Anmeldung beim Standesamt sollte sechs Monate vor Ihrem Wunschtermin erfolgen. Nur so kann Ihr gewünschtes Datum auch tatsächlich gewährleistet werden. Bewahren Sie sich jedoch vor Enttäuschungen: auch bei langem Vorausplanen kann der Wunschtermin schon vergeben sein. Gut, wenn Sie sich vorher mehrere Daten überlegt haben.

Übrigens müssen Sie nicht in den Räumen des Standesamtes heiraten. Viele Ämter bieten die Eheschließung in Burgen, Landschaftsgärten oder Schlössern an. Informieren Sie sich, ein versierter Standesbeamter kann Ihnen sicherlich weiterhelfen.

Tipp: Anmelden können Sie sich nur dort, wo entweder Sie, oder Ihr Partner einen Wohnsitz haben. Sollten Sie jedoch in einem ganz besonderen Standesamt heiraten wollen, ist es möglich eine Überweisung dorthin zu beantragen!

Kirchliche Trauung

In der Regel finden kirchliche Trauungen, aller christlicher Konfessionen, in der Kirche statt. Hin und wieder machen Pfarrer auch Ausnahmen und trauen das künftige Brautpaar an einem See, auf einem Berg oder an einem anderen Ort.

Das Brautpaar sollte unterschiedlichen Geschlechts sein und christlich konfessionell sein. Entweder Braut oder Bräutigam sollte der Konfession angehören, in welcher die christliche Trauung stattfinden soll. Sollten Sie eine andere Konfession haben, als Ihr Partner, muss der Pfarrer Sie nicht zwangsläufig trauen. In den vergangenen Jahren sind die Pfarrer jedoch liberaler geworden, was den Umgang mit Konfessionen angeht.

Tipp: Sollten Sie nicht in Ihrer Pfarrgemeinde heiraten wollen, so bedarf es der Zustimmung des Heimatpfarrers.

Freie Trauung

Natürlich können Sie auch außerhalb von Kirche und Standesamt heiraten, Sie haben die Möglichkeit sich "frei trauen zu lassen". Die Zeremonie bestimmen Sie ganz allein. Ob Sie sich in der Luft, auf dem Wasser, oder gar unter Wasser das Ja- Wort geben wollen, ist Ihnen selbst überlassen. Fakt ist: Sie benötigen einen selbständig arbeitenden Theologen, der Sie traut.

Der Trend geht vermehrt zu freien Trauungen, weil immer mehr Brautpaare selbst bestimmen wollen, wie ihr Hochzeitstag abläuft. Sie wollen nicht an Orte und Zeiten gebunden sein, sondern selbstbestimmt in den Hafen der Ehe segeln. Nehmen Sie Kontakt zu einem Theologen auf, der die Trauung vollzieht und planen Sie mit ihm alles Weitere.

Tipp: Die freie Trauung ist rechtlich unverbindlich und wird vor Gesetz und Kirche nicht anerkannt. Sie müssen vor- oder nach der Trauung standesamtlich oder kirchlich heiraten.

Kosten

Sie wissen schon, wenn Sie Ihrem Partner einen unvergesslichen Heiratsantrag machen, dass mit einer Hochzeit einige Kosten auf Sie zukommen werden.

Setzen Sie sich mit Ihrem Zukünftigen/ Ihrer Zukünftigen zusammen und beratschlagen Sie sich, wie viel Geld Sie ausgeben wollen. Legen Sie die Karten auf den Tisch und machen Sie sich bewusst, was Sie der Spaß kosten darf. Kurz: Erstellen Sie gemeinsam einen Kostenplan!

Wie viel Geld darf die Trauung kosten? Genügt eine standesamtliche Trauung in den Räumen des Standesamtes? Oder möchten Sie den Bund der Ehe an einem extravaganten Ort eingehen? Denken Sie in jedem Fall daran, dass die Eheschließung in diesem Fall kostspieliger wird.

Wie viele Gäste dürfen auf Ihrer Hochzeit tanzen? Haben Sie die finanziellen Mittel Ihrer Großfamilie ein Fünf- Gänge- Menü servieren zu lassen? Oder stellen Sie sich selbst an den Herd und zaubern einen Kartoffelsalat mit Würstchen? Finden Sie einen Mittelweg. Selbst kochen ist nichts für Sie? Dann forsten Sie die Catering Services in Ihrer Nähe ab, holen Sie Kostenvoranschläge von Restaurants, Hotels ein, vergleichen Sie die Angebote und wählen Sie das für Sie passende aus.

Soll es einen DJ geben, der zum Tanzbein schwingen aufruft? Oder leistet eine Stereoanlage ebenfalls ausreichende Dienste? Wollen Sie einen Entertainer engagieren, der gute Stimmung verbreitet und alle Hochzeitsgäste in lustige Spiele involviert? Ein Tipp: Wollen Sie in diesem Punkt Geld sparen, fragen Sie Freunde, ob diese sich um die Nachmittags- und Abendgestaltung kümmern wollen. Die meisten Freunde sind begeistert von dieser Idee und denken sich witzige und knifflige Spiele für Brautpaar und Gäste aus. Sind die Kosten für Trauung und anschließende Feier überschaubar und der Kostenplan fertiggestellt, sollten Sie sich mit den Versicherungsfragen auseinandersetzen.

Soll Ihr Partner künftig bei Ihnen versichert sein? Dann müssen Sie Kontakt zu Ihrer Krankenversicherung aufnehmen. Sollten Sie eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, wäre es vielleicht ratsam den zukünftigen Ehepartner als Begünstigten einsetzen zu lassen. Besprechen Sie sich mit Ihrem Versicherungsfachmann und mit Ihrem Partner.

Beim Thema Ehevertrag schlackern den meisten Menschen die Ohren. Sollte Vermögen bestehen, oder auch nicht- über einen Ehevertrag sollten Sie nachdenken. Besprechen Sie sich mit Ihrem Partner und erörtern Sie Vor- und Nachteile eines Ehevertrags für sich. Solch einen Vertrag sollte man nur dann abschließen, wenn sich beide Parteien über die Inhalte im Klaren und vor allem einig sind.

Ehename

Die Bestimmung des Ehenamens ist zuweilen ein heikles Thema. Im Regelfall einigen sich die Partner auf einen gemeinsamen Namen. Das bedeutet, dass die Frau den Geburtsnamen ihres zukünftigen Mannes annimmt, oder umgedreht.

Ausnahmen

Sollten Sie früher bereits einmal verheiratet gewesen sein und diesen Namen behalten haben, dürfen sie ihn nicht an Ihren zukünftigen Partner weitergeben. Zulässig sind lediglich Geburtsnamen.

Sie können Ihren Geburtsnamen auch behalten und dennoch wird der Geburtsname Ihres Partners der gemeinsame Ehename ( Beispiel: vorher: Frau Müller und Herr Schulze/ nachher: Frau Müller- Schulze und Herr Schulze). In diesem Fall ist Schulze der gemeinsame Familienname.

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass beide Partner ihren jeweiligen Geburtsnamen behalten, falls sie sich nicht auf einen gemeinsamen Namen einigen können. Innerhalb der nächsten fünf Jahre nach der Eheschließung können sie diese Entscheidung revidieren und einen Familiennamen bestimmen.

Werden Kinder nach Ihrer Eheschließung geboren, bekommen diese automatisch den von Ihnen gewählten Familiennamen.

Sollten Sie keinen gemeinsamen Ehenamen führen und beide die elterliche Sorge für das Kind innehaben, müssen Sie zusammen entscheiden, welchen Nachnamen Ihr Kind tragen soll. Können Sie sich im schlimmsten Fall nicht einigen, überträgt das Familiengericht einem von Ihnen die Entscheidung.

Bei einer alleinigen Sorge, bekommt das Kind in der Regel den Zunamen des allein Sorgeberechtigten. Mit Einverständnis von Letzterem kann auch der Familienname des Nicht- Sorgeberechtigten gewählt werden.

Sollte die elterliche Sorge zu einem späteren Zeitpunkt zwischen Mutter und Vater aufgeteilt werden, kann der Familienname des Kindes neu bestimmt werden. Möglich ist demnach der Familienname des Vaters oder der Mutter.

Anmeldung bei Standesamt & Kirche

Nun ist es soweit. Sie haben sich mit Ihrem Partner geeinigt, ob Sie eine standesamtliche und zusätzlich eine kirchliche Trauung wünschen. Jedoch sollten Sie um einige Grundsätze wissen, die bei der Anmeldung bei Standesamt und Kirche zu beachten sind.

Standesamt

Sollten Sie sich zur Eheschließung anmelden, so ist diese Anmeldung sechs Monate gültig. Innerhalb dieses Zeitraumes wird ein Datum gefunden werden, an dem Sie heiraten. Wie bereits erwähnt, wählen Sie bis zu drei Tage aus, an denen Sie sich das Ja- Wort geben wollen. So werden Sie nicht enttäuscht, sollte Ihr speziell auserwählter Tag schon vergeben sein. Vereinbaren Sie ein Vorgespräch, in dem Sie den Termin mit dem Standesbeamten besprechen und tauschen Sie Informationen über die Anmeldung aus. Natürlich kann dieses Vorgespräch auch telefonisch stattfinden.

Sie melden die Eheschließung beim zuständigen Standesamt Ihres Wohnsitzes aus. Ob Haupt- oder Zweitwohnsitz spielt hierbei keine Rolle. Wichtig ist, dass entweder Sie oder Ihr Partner einen Wohnsitz dort haben, wo Sie Ihre Eheschließung anmelden möchten. Die Trauung selbst, kann in jedem beliebigen Standesamt in Deutschland erfolgen. Für diese speziellen Fälle gibt es eine Überweisung zum Standesamt, in dem Sie heiraten möchten. Eine Anmeldung sollte persönlich erfolgen, da Fragen entstehen können, die zeitnah Beantwortung finden. Eine schriftliche Anmeldung kann nur aus besonders wichtigen Gründen erfolgen.

Folgende Unterlagen sind bei der Anmeldung im Original vorzulegen: Personalausweis oder Reisepass, Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde und eine beglaubigte Abschrift Ihrer Geburtsurkunde.

Bei besonderen Lebenssituationen: Sollten Sie von Geburt an nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besessen haben, bringen Sie die Einbürgerungsurkunde mit zur Anmeldung. Haben Sie und Ihr Partner ein gemeinsames Kind, nehmen Sie die Geburtsurkunde des Kindes ebenfalls mit zur Anmeldung im Standesamt.

Kirche

Wollen Sie nach der Trauung einer bestimmten Konfession angehören, müssen entweder Sie oder Ihr Partner diese Konfession besitzen. In der Regel gehen Sie zum Pfarrer Ihrer Gemeinde und vereinbaren einen Termin zum Traugespräch. In diesem Gespräch wird über praktische und organisatorische Punkte ebenso gesprochen, wie über allgemeine Fragen der Ehe. Wie genau das Traugespräch abläuft und welche Inhalte besprochen werden, entscheidet der jeweilige Pfarrer.

Grundsätzlich werden Paare mit derselben Konfession verheiratet. Wie bereits erwähnt, liegt die Entscheidung beim Pfarrer, ob er ein Paar traut, welches unterschiedlichen Konfessionen angehört. In Katholizismus ist sogar eine Zustimmung des Bischofs von Nöten, sollte eine Ehe mit einem Nicht- Christen oder einem Orthodoxen geschlossen werden.

Anmeldung für eine katholische Hochzeit

In der Regel legen Sie dieselben Dokumente vor, wie bei einer standesamtlichen Trauung. Personalausweis oder Reisepass, dazu Ihre Taufurkunde mit einem Nachweis der Ledigkeit, ein Firmungszeugnis und die Heiratsurkunde Ihres Standesamtes.

Anmeldung für die evangelische Hochzeit

Sie benötigen Ihren Personalausweis, Ihren Tauf- und Konfirmationsschein, sowie die Heiratsurkunde des Standesamtes. Sollten Sie nicht in Ihrer Pfarrgemeinde heiraten, benötigen Sie zusätzlich eine Zäsion von Ihrem zuständigen Pfarrer.

Ehevertrag

Haben Sie mit Ihrem Partner über einen möglichen Ehevertrag gesprochen und sich geeinigt ein solches Schriftstück aufsetzen und beglaubigen zu lassen? Folgende Angelegenheiten werden in einem Ehevertrag vereinbart:

Güterstand

Sollte kein Ehevertrag geschlossen werden, so leben Sie und Ihr Partner im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Zugewinngemeinschaft bedeutet, dass Sie Alleineigentümer von Sachwerten oder Vermögen sind, welche Sie im Zeitraum der Ehe eingebracht haben. Sollten Sie sich im schlimmsten Falle scheiden lassen, bekommt Ihr Partner die Hälfte des in der Ehe erworbenen Vermögens.

Desweiteren gibt es den Güterstand der Gütertrennung und der Gütergemeinschaft. Gütertrennung meint, wie der Name sagt, dass sämtliches Vermögen, welches innerhalb der Ehe angehäuft wurde, nach einer Scheidung rigoros zu trennen ist. Solch eine Gütertrennung wird im Ehevertrag vereinbart. Gütergemeinschaft bedeutet, dass das Vermögen gemeinschaftlich beiden Teilen gehört.

Versorgungsausgleich

Im Versorgungsausgleich geht es um die Rentenanwartschaften. Tritt der Scheidungsfall ein, findet der Versorgungsausgleich statt. Um diesem zu entgehen, wird im Ehevertrag ein Ausschluss des Versorgungsausgleiches festgelegt.

Der nacheheliche Unterhalt

Auch dieser Punkt sollte in einem Ehevertrag nicht außer Acht gelassen werden. Schließlich streiten sich die meisten Paare nach einer Scheidung um den Unterhalt, der zu leisten ist. Diesen Streitigkeiten kann man entgehen, wenn man eine Regelung dafür im Ehevertrag findet.

Natürlich lassen sich noch andere Dinge in so einem Vertrag regeln. Zum Beispiel setzen einige Paare ein Datum dafür auf, ab wann die Familienplanung gewünscht ist, wann der Nachwuchs einsetzen darf. Beraumen Sie den Notartermin zeitnah an, besprechen Sie alle Eventualitäten mit dem Notar und setzen Sie dann zusammen mit Ihrem Partner den Vertrag auf. Dieser wird dann vom Notar versiegelt und beglaubigt und Sie können guten Gewissens in den Hafen der Ehe segeln.

Restaurant, Menüfolge, Partyservice

Die nächsten Überlegungen sollten dahingehend sein, ob Sie Ihre Hochzeitsfeier in einem Restaurant oder zu Hause zelebrieren wollen. Haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Garten ein Partyzelt aufzustellen? Dann könnten Sie Ihre Gäste auch dort empfangen, bewirten und bespaßen. Sie müssten sich nicht einmal um die Mahlzeiten kümmern, wenn Sie einen Partyservice engagieren.

In einem Restaurant können Sie ungestört feiern, alle Unannehmlichkeiten werden Ihnen vom Personal abgenommen. Allerdings ist eine Feier in einem Gasthaus, Hotel oder einem Restaurant häufig mit höheren Kosten verbunden. Wägen Sie Für und Wider ab und stellen Sie hierfür am besten einen Kostenplan auf. Vergleichen Sie auch ruhig zwei oder mehrere Restaurants und Cateringservices.

Hochzeitsfeier in einem Restaurant

Ein nicht unerheblicher Vorteil von einer Hochzeitsfeier in einem Restaurant ist, dass Sie sich weder um die Bewirtung der Gäste, noch um das Zubereiten der Speisen kümmern müssen. Sie können sich den gesamten Tag darauf konzentrieren im Mittelpunkt des Events zu stehen und Ihre Hochzeit ausgiebig zu feiern.

Schritt 1: Sie erkundigen sich in Ihrer Umgebung nach einem, bestenfalls mehreren Restaurants, die einen großen Saal besitzen. Mehrere Restaurants sind immer besser, da Sie letztlich die Preise vergleichen und später die für Sie in Frage kommende Örtlichkeit auswählen können.

Schritt 2: Fragen Sie unbedingt im Restaurant nach, ob es eine Saalmiete gibt. Häufig handhaben es die Restaurants so, dass es keine Saalmiete gibt, dafür allerdings ein bestimmtes Menü gebucht werden muss. Im schlimmsten Fall soll die Hochzeitsgesellschaft a la Carte bestellen. Lassen Sie sich auf so etwas keinesfalls ein. Nicht nur, dass der Schmaus Sie teurer zu stehen kommt, die Gäste bekommen Ihr Essen nicht zur selben Zeit, der Zeitplan gerät außer Kontrolle und nichts passt am Ende mehr. So etwas verursacht nur Stress und zerrt an den Nerven.

Schritt 3: Planen Sie das Hochzeitsmenü! Eine solches Menü besteht oft aus folgenden Gängen: dem Aperitif, dem Kuchenbuffet, den Zwischenmahlzeiten und dem Abendessen. Wahlweise können Sie natürlich auch ein Mittagessen mit einplanen, je nachdem, um welche Uhrzeit Sie im Restaurant eintreffen werden.

Denken Sie daran, dass Ihre Gäste zwischen den Mahlzeiten, Spielen und Tänzen immer wieder sehr durstig sein können. Finden Sie mit dem Verantwortlichen des Restaurants dafür eine adäquate und zufriedenstellende Lösung.

Schritt 4: Stellt das Restaurant einen Entertainer zur Verfügung? Falls nicht, ist es Ihnen erlaubt jemandenvzu engagieren, der die Gesellschaft den ganzen Tag über unterhält? Klären Sie solche Einzelheiten ab, andernfalls gibt es am Tage Ihrer Hochzeit eine böse Überraschung. Übernimmt das Restaurant auch die Dekoration? Welche Farben sollen den Saal schmücken, welche Blumen sollen arrangiert werden, wie ausgefallen darf der Tischschmuck sein?

Schritt 5: Haben Sie Gäste von außerhalb eingeladen, die nach der Feier unmöglich zurück nach Hause fahren können, sollten Sie sich um eine geeignete Unterkunft kümmern. Entweder beherbergen Sie die Gäste bei sich zu Hause, bringen Sie bei Freunden oder der Familie unter, oder Sie mieten ein hübsches Zimmer in einem Hotel oder einer Pension. Einen praktischen Nutzen hat es, in einem Hotel zu feiern, in dem es einen geräumigen Saal und ein vorzügliches Restaurant gibt. So können sich die Gäste jederzeit auf Ihr Zimmer zurückziehen, um sich kurz frisch zu machen, oder sich auszuruhen.

Fertigen Sie sich zu Hause eine Liste mit Fragen an, die Sie mit dem Restaurantleiter besprechen wollen. So geht Ihnen nichts durch die Lappen und Sie ärgern sich hinterher nicht, weil Sie eine Frage vergessen haben.

Hochzeitsfeier zu Hause

Eine Hochzeit in den eigenen vier Wänden zu feiern, bietet ebenfalls einige Vorteile. Die Gäste kennen sich bei Ihnen aus, fühlen sich in vertrauter Umgebung meist wohler, als in einem fremden Restaurant oder Hotel. Auch Sie selbst sind gelöster, entspannter, wenn Sie bei sich zu Hause feiern.

Zunächst sollte ein geeigneter Ort gefunden werden. Sie haben eine pompöse Hochzeit geplant, mit vielen Gästen, leben allerdings in einer winzigen Zwei- Zimmer- Wohnung? In diesem Fall harmoniert Ihre Gästeliste nicht mit den Räumlichkeiten. Sie benötigen einen Plan B! Vielleicht besitzen Sie einen Garten, in dem Sie feiern können. Besorgen Sie sich ein geräumiges Partyzelt und bringen Sie Ihre Gäste dort unter. Spielt das Wetter mit, bewegt sich die Gesellschaft ohnehin die meiste Zeit im Garten umher. Achten Sie darauf, dass Sie einen Platz zum Tanzen schaffen. Je später der Abend, desto ausgelassener werden die Gäste. Auf jeder Hochzeit wird getanzt, auch auf Ihrer.

Menü

Findet Ihre Feier in den eigenen vier Wänden statt, sind Sie natürlich auch für Speisen und Getränke verantwortlich. Der einfachste Weg ist es einen Partyservice zu beauftragen. Dieser kümmert sich den gesamten Tag über um das leibliche Wohl von Brautpaar und Gästen. Sollte das für Sie nicht in Frage kommen, zaubern Sie selbst ein reichhaltiges und feierliches Buffet. Achten Sie vor allem auf folgende Dinge:

Lassen Sie sich von Freunden und Familie helfen. Niemals schaffen Sie die Vorbereitungen allein, ohne in Stress zu verfallen. Es soll Ihr Tag sein, also geben Sie guten Gewissens einen Teil der Verantwortung ab. Ihre Freunde und Familie unterstützen Sie gern!

Überlegen Sie, was genau Sie Ihren Gästen anbieten wollen. Ein Hochzeitsmenü sollte mehr bieten als Bratwurst und Kartoffelsalat. Schließlich übersteigt der Anlass die sonstigen Geburtstagsfeiern und Grillpartys.

Geschirr, Besteck, Gläser und Tassen sollten einheitlich sein. Wenn Sie nicht ausreichend Geschirr im Hause haben, leihen Sie es sich von einem Partyservice. Ist die Hochzeitstafel einheitlich, wirkt sie stilvoll.

Deko

Es wird Ihnen einen Heidenspaß machen Ihre eigene Hochzeit zu dekorieren. Spannen Sie ruhig Ihre Freunde mit ein, diese haben vielleicht auch witzige und ausgefallene Ideen für die Dekoration. Planen Sie die Deko schon sehr frühzeitig, denn manchmal benötigt man einige Wochen um Blumen, Tüll und Tischschmuck in den gewünschten Farben und Mustern zu besorgen.

Veranstalten Sie Ihre Feier tatsächlich im heimischen Garten, so werden Ihre Gäste wahrscheinlich auf rustikalen Bierzeltgarnituren sitzen dürfen. Auch diese lassen sich stilvoller gestalten, mit sogenannten Hussen. Diese Überwürfe aus Stoff verwandeln eintönige und lieblose Bierbänke in stilvolle und edle Möbel.

Musik

Häufig wird diese Aufgabe einem Freund übertragen, der in der Musikszene gut bewandert und mit diversen Platten ausgestattet ist. Dieser bemüht sich den ganzen Abend lang um Mitschunkel- Lieder, Kuschel- Songs, Oldies und den Neuheiten aus den Charts. Für Alt und Jung muss tanzbare Musik dabei sein! Nichts ist schlimmer, als wenn sich eine Flaute einschleicht. Niemand möchte mehr tanzen, weil der DJ schon den vierten Hip Hop Track gespielt hat. Sprechen Sie sich mit Ihrem Freund, oder einem professionellen DJ vorher gut ab und gehen Sie auf Nummer sicher, damit für jeden Geschmack etwas Tanzbares dabei ist.

Vorteile einer Feier zu Hause

  • Kosten
  • eigene, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
  • stressfrei mit Unterstützung von Familie und Freunden
  • intime, heimische Atmosphäre
  • Möglichkeit einen Partyservice zu engagieren

Nachteile einer Feier zu Hause

  • Vorbereitung
  • Planungszeit
  • Beseitigen der Überbleibsel von der Feier
  • kaum ausreichender Platz, wenn die Wohnung zu klein ist
  • wenn im Garten gefeiert wird: Wetterabhängigkeit
  • nur für kleinere Gesellschaften geeignet

Gästeliste

Sie haben Ihren Kostenplan bereits aufgestellt und wissen wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht. Demnach können Sie also sehr gut einschätzen, wie viele Gäste auf Ihrer Hochzeit tanzen sollen. Es ist von enormer Wichtigkeit, eine Gästeliste zu erstellen. Schließlich muss das Menü geplant und auf die Anzahl der Gäste abgestimmt werden. Auch wenn Sie sich für eine Hochzeitsfeier in den heimischen Gefilden entschlossen haben, müssen Sie wissen, wen Sie einladen wollen.

Auf einer Gästeliste können Sie nach dem Versenden der Einladungskarten übrigens einen Vermerk machen, wenn ein Gast zu- oder abgesagt hat. So behalten Sie stets den Überblick über Ihre geladenen Gäste. Wen wollen Sie einladen? Nur Sie wissen, wer auf Ihrer Hochzeitsfeier ein gern gesehener Gast ist. Beginnen Sie zunächst mit dem engeren Personenkreis.

Verwandte

Setzen Sie Grenzen! Natürlich zählen Ihre Eltern zur Familie, Geschwister, Großeltern. Möchten Sie jedoch auch Ihre Tante 3. Grades oder Ihre angeheiratete Nichte einladen? Seien Sie vorsichtig! Oftmals fühlen sich diese nicht- eingeladenen Gäste benachteiligt. Fügen Sie daher vielleicht den Grund Ihres geringen Hochzeitbudgets an. Eventuell lassen sich damit größere Streitigkeiten vermeiden.

Freunde

In der Regel wissen Sie, wer Ihnen ein guter Freund und wer nur eine flüchtige Bekanntschaft ist. Überlegen Sie genau, wen Sie gern bei Ihrem großen Tag dabei hätten und auf wen Sie ruhigen Gewissens verzichten können. Normalerweise fällt diese Entscheidung sehr schwer, weil die Freundschaften einer Bewertung unterzogen werden müssen.

Entfernte Freunde

Haben Sie vielleicht einen netten Onkel aus Ihrer Kindheit, der nicht mit Ihnen verwandt ist und den Sie immer gern besucht haben? Oder gibt es überhaupt einen Menschen, der Sie durch Ihre Jugend oder Kindheit begleitet hat und den Sie in Ihr Herz geschlossen haben? Dann laden Sie diesen Menschen zu Ihrer Hochzeit ein.

Selbiges gilt für Lehrer, alte Schulkameraden oder ehemalige Arbeitskollegen. Sollte jemand unter diesen Menschen sein, mit dem Sie ganz besondere Erlebnisse und Momente verbinden, darf er auf Ihrer Hochzeit nicht fehlen. Sollten Sie im Eifer des Gefechts vielleicht die liebe Freundin Ihrer Oma vergessen, bei der Sie Nachmittage lang Kekse gegessen und geplaudert haben, fragen Sie Ihre Eltern. Diese können sich häufig an Menschen erinnern, die Ihr Leben schon frühzeitig geprägt haben. Eine Hochzeit ist außerdem ein herrlicher Anlass um fast verloren geglaubte Menschen wieder in die Arme zu schließen.

Kinder

Oft haben die eigenen Freunde oder Geschwister jüngere, sowie ältere Kinder. Ziehen Sie eine Grenze. Wollen Sie einen Erzieher engagieren, der sich um die Betreuung der jüngeren Kinder kümmert? Oder wollen Sie gar keine Kinder auf Ihrer Hochzeit haben, weil diese die Zeremonie stören und alles aus dem Gleichgewicht bringen könnten? Was ist mit den älteren Kindern? Jugendliche ab 13 Jahren beschäftigen sich größtenteils allein. Jedoch ist es für Ihre 14-jährige Nichte bestimmt besonders langweilig, wenn Sie die Einzige in Ihrem Alter auf der Feier ist.

Wägen Sie ab. Was gibt Ihr Budget her? Laden Sie die Kinder Ihrer Gäste mit ein? Sie gehören dazu, aber wollen Sie diese auch wirklich auf Ihrer Feier haben? Entscheiden Sie am besten so, dass sich niemand- weder Ihre Gäste, noch deren Kinder, auf den Schlips getreten fühlt.

Arbeitskollegen

Heutzutage wechseln Menschen oft ihre Jobs. In unterschiedlichen Jobs lernen Sie natürlich unterschiedliche Kollegen kennen. Vielleicht gibt es einige, mit denen Sie sich in Ihrer Freizeit gern verabreden, oder andere, mit denen Sie Ihren Frust und Ihren Stress bei einem Kaffee im Büro teilen. Laden Sie diese Personen ein, eventuell sind Sie sich nach Ihrer Hochzeitsfeier näher als zuvor.

Haben Sie in der Arbeit viel mit Ihrem Chef zu tun, begleiten Sie ihn zu diversen Terminen und Meetings, so sollten Sie diesen auch einladen. Vorausgesetzt Sie beide verbindet etwas miteinander. Eventuell haben Sie ein recht freundschaftliches Verhältnis. Für die Chef- Angestellten- Beziehung ist es von Vorteil, wenn Sie Ihren Chef, samt Ehefrau, auch auf die Gästeliste setzen.

Fazit: überlegt auswählen

Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit all den Menschen, die Sie auf Ihrer Gästeliste eingetragen haben, einen wichtigen Tag teilen wollen. Eben diese Freunde, oder Eltern, oder Geschwister sind es, die Ihren Tag zum schönsten Ihres Lebens machen. Denn nur mit guten Freunden und einer wunderbaren Familie im Rücken teilt man ein so wunderschönes Ereignis wie eine Hochzeit.

Einladungskarten

Ist die Gästeliste fertig, sollte man sich möglichst frühzeitig an die Gestaltung der Einladungskarten machen. Auch hier hat man die Qual der Wahl angesichts zahlreicher Varianten.

Selber machen

Sind Sie ein Bastelnarr und können Sie wunderbar beim Malen, schneiden und kleben vom Stress des Alltags abschalten? Wenn Sie zudem noch genügend Zeit haben, neben der Arbeit oder danach, dann gestalten Sie Ihre Einladungskarten selbst. In Buchläden finden Sie nützliche Ratgeber mit sinnvollen Ideen und Kniffen für eine individuelle Gestaltung Ihrer Einladungskarten. Besorgen Sie sich einen Kreativratgeber, das nötige Bastelzubehör und legen Sie los. Bei Ihren Gästen kommen Ihre selbst gestalteten Karten auch sehr gut an, schließlich haben Sie Zeit, Lust und viel Liebe investiert und eben das wird aus den Karten zu lesen sein.

Digitale Einladungskarten

Im Internet gibt es unzählige Shops, in denen Sie Ihre Karten drucken lassen können. Die Auswahl an Mustern, Farben, Schriftarten und Papiersorten ist schier unendlich. Wahlweise gibt es sogar bestimmte Papiersorten, denen ein besonderer Duft anhaftet. Sollten Sie als Dekoration Ihrer Hochzeitsfeier rote Rosenblüten gewählt haben, wäre es ein harmonisches Miteinander, wenn die Einladungskarten ebenfalls nach Rosen duften würden. Jeder Ihrer Gäste würde sich an dieses zweifellos stimmige Arrangement noch Jahre später erinnern.

Hochzeitssprüche

Sollten Sie auf einen Hauch Persönlichkeit in Ihren Karten Wert legen, dann bestellen Sie ausschließlich die Drucke. Verzichten Sie auf jegliche Schreibereien im Inneren der Karte und dichten Sie stattdessen selbst ein paar schöne Zeilen zusammen. Es gibt unglaublich viele verschiedene und wunderschöne Hochzeitssprüche. Fragen Sie Ihre Eltern, Großeltern, häufig haben diese einen treffenden Spruch parat. Oder Sie denken sich selbst einen schönen Hochzeitsspruch aus. Einen, der auf Sie und Ihren Partner gemünzt ist, zu Ihnen passt.

So ein Spruch kann eine Anekdote aus den gemeinsamen Jahren sein, oder ein Wunsch für die kommenden Ehejahre. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, Ihnen wird etwas einfallen! Sollte Ihre Fantasie Ihnen jedoch einen Streich spielen und keiner Ihrer Einfälle sagt Ihnen besonders zu, finden Sie im Internet Tausende von schönen Sprüchen. Hier ist eine kleine Auswahl:

"Denn wo das Strenge mit dem Zarten, wo Starkes sich und Mildes paarten, da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang." - Friedrich Schiller

"Im Ehestand muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man etwas voneinander." - Johann Wolfgang von Goethe

"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei." - 1. Buch Mose

Sprüche der Dichter und Denker findet man zu Hauf in Hochzeitsbüchern, im Internet und auf einigen Wunschkarten. Sie sagten schon vor Hunderten von Jahren aus, was noch heute zutrifft. Aus diesen Grund werden Sie gern für Wunsch- und Einladungskarten benutzt.

Diese Wortspielereien eignen sich natürlich auch besonders für eine Karte, die man zur Hochzeit geschenkt bekommt. Gäste schreiben Wünsche, Ratschläge und Ideen auf diese Karte und bedanken sich damit beim Brautpaar für die Einladung zur Hochzeit. Wählen Sie mit Bedacht einen geeigneten Hochzeitsspruch aus und seien Sie dabei alles, vor allem aber kreativ!

Hochzeitsgeschenke

Ihre Gäste wollen Ihnen natürlich etwas Gutes tun an Ihrem Ehrentag und werden Ihnen etwas schenken. Sie haben mehrere Möglichkeiten: Entweder Sie fügen in der Einladungskarte einen Wunsch an, oder Sie erstellen einen Hochzeitskatalog.

Seien Sie vor allem ehrlich. Wenn Sie lieber ein Geldgeschenk wünschen, schreiben Sie es in die Karte. Nichts ist schlimmer, als falscher Stolz. Am Ende stehen Sie vor einem Berg von gut gemeinten Geschenken und können mit dem Großteil der Präsente nichts anfangen. Schreiben Sie nicht einfach "Wir brauchen Geld!" in die Einladungskarte, sondern schmücken Sie Ihren Wunsch ein wenig aus. Ein geeigneter Spruch könnte folgendermaßen lauten:

"Für den Fall, ihr wollt dran denken, uns eine Kleinigkeit zu schenken. Macht es euch doch nicht so schwer, legt einfach ein paar Taler ins Kuvert und finanziert auf diese Weise uns eine schöne Hochzeitsreise." oder:

"Unser Haushalt ist komplett vom Besen bis zum Federbett. Messer, Gabel, Teller, Tassen, kaum noch in die Schränke passen. Nur im Sparschwein ist noch Platz, das wär' doch ein Geschenkersatz."

Es gibt viele solcher Sprüche, die dem Leser ein Lächeln entlocken und Ihren Wunsch auf den Punkt bringen. Sollten Ihnen noch einige Dinge in Ihrem gemeinsamen Haushalt fehlen, könnten Sie einen Hochzeitskatalog erstellen. Schneiden Sie aus einem Katalog genau die Gegenstände aus, die Sie benötigen und erstellen Sie aus diesen Fetzen einen Katalog. Oder Sie schreiben bereits in die Einladung, was genau sie noch benötigen und womit Ihnen der Gast eine Freude machen kann.

Immer häufiger lassen angehende Brautpaare in einem Haushaltswarengeschäft einen Tisch aufstellen und stapeln die Dinge darauf, die im Haushalt noch benötigt werden. In der Einladungskarte wird auf die Existenz des Tisches verwiesen, mit Angabe der genauen Adresse und wann der Tisch dort aufgebaut ist. Nun sind die Gäste an der Reihe. Sie schauen sich die ausgewählten Gegenstände auf dem Tisch an und wählen das aus, was sie Ihnen schenken wollen. Somit ist beiden Parteien sehr geholfen. Ihre Gäste müssen sich nicht den Kopf zermartern, mit welchem Geschenk sie Ihnen eine Freude bereiten können und Sie können sicher sein, dass man Ihnen etwas schenkt, was Ihnen tatsächlich etwas nützt.

Musiker, Künstler, Fotograf

Mittlerweile sind Sie sich darüber im Klaren, inwieweit Sie Ihr Hochzeitsbudget ausgereizt haben. Nun geht es an die Unterhaltungsplanung. Ihre Gäste wollen sich amüsieren, den Tag gebührend und ausgelassen mit Ihnen feiern. Auf jede Hochzeitsfeier gehört Musik. Ob Sie selbst den DJ spielen, oder jemanden dafür engagieren, sollten Sie davon abhängig machen, was Ihr Budget hergibt.

CD- Player

Eine einfache und kostengünstige Variante ist es, einen CD- Player aufzustellen und die Play- Taste zu betätigen. Die Musik sollte auf alle Geschmäcker abgestimmt, für jeden Gast sollte etwas dabei sein. Entweder wechseln Sie selbst die CD, oder Sie fragen vor der Feier einen Gast, ob dieser den CD- Player bedient.

Für eine kleine Feier, im engsten Familien- und Freundeskreis empfiehlt sich Musik über einen CD- Player. Für eine große, pompöse Hochzeitsfeier mit einer ellenlangen Gästeliste sollten Sie sich etwas anderes einfallen lassen. Nachteil dieses Arrangements ist es, dass sich einer der Gäste immer um neue Musik kümmern muss und sich selbst nicht vollständig auf die Feier einlassen kann.

Band oder DJ?

Auch hier beantwortet Ihr Budget und Ihre persönliche Vorliebe die Frage nach dem Unterhaltungsprogramm. Eine Live Band wird natürlich ein paar Euros mehr verlangen, als ein DJ oder Alleinunterhalter. Die Stimmung, die durch eine Live Band aufkommt, ist jedoch mit nichts anderem aufzuwiegen. Kein CD- Player und kein DJ kann einen besseren Unterhaltungswert bieten, als eine Live Band. Recherchieren Sie im Internet nach Live Bands. Oder fragen Sie im Freundeskreis nach eventuellen Erfahrungen oder bekannten Bands. Oftmals hat sich durch Mundpropaganda schon eine Band herumgesprochen.

Stimmen Sie sich vorher mit der Band ab, gehen Sie die Titelliste durch, um sicherzustellen, dass alle Wunschlieder auch tatsächlich gespielt werden. Lassen Sie sich von den Ideen, der Kreativität der Band leiten und altbekannte Songs einfließen, die Sie längst vergessen hatten. Bands, die schon häufiger auf Hochzeiten aufgetreten sind, haben einen hohen Erfahrungswert. Sie orientieren sich an den Gästen, an den Wünschen der Brautleute und richten ihr Bühnenprogramm danach aus.

Ein Alleinunterhalter, oder DJ füllt den gesamten Abend. Er leitet auf Wunsch Spiele an und fordert die Gäste auf, das Tanzbein zu schwingen. Er moderiert den gesamten Abend und hat ein relativ breites Spektrum an Unterhaltungsmedien. Ob er nun Platten auflegt, Musikwünsche einzelner Gäste erfüllt oder witzige Hochzeitsspiele moderiert- ein Alleinunterhalter versteht es, Gäste und Brautpaar angemessen zu unterhalten. Bleibt die Tanzfläche leer und viele der anwesenden Gäste sind in Gespräche vertieft, schafft es ein kompetenter Alleinunterhalter die Hochzeitsschar zu animieren und zum Tanzen zu bringen.

Engagieren Sie nun entweder eine fähige Band oder einen witzigen und kompetenten Alleinunterhalter, brauchen Sie sich um die Abendgestaltung keine Gedanken mehr machen. Sie selbst sind Gast auf Ihrer eigenen Hochzeitsfeier und können das Moderieren, die Musik beruhigt in professionelle Hände geben.

Tipp: Lassen Sie die Band ein paar Stücke spielen. Auch der Alleinunterhalter kann getrost ein paar seiner besten Stücke zum Besten geben. Schließlich bezahlen Sie gut für diese Leistung. Niemand kauft die Katze im Sack.

Fotograf

Eine schwierige Frage, die sich JEDES Brautpaar während der Planung ihrer Hochzeit stellt, ist die Frage nach einem professionellen Fotografen. Ist er wirklich nötig? Oma oder Mama sind schließlich ebenfalls im Besitz einer funktionsfähigen Digitalkamera. Wozu viel Geld ausgeben und einen teuren Fotografen engagieren? Zunächst besitzt ein Fotograf eine professionelle Ausstattung. Kamera, Blitz, Objektive, alles zeugt von bester Qualität, denn schließlich bestreitet der Fotograf seinen Lebensunterhalt mit diesen "Werkzeugen". Natürlich bedeutet eine gute Kamera nicht immer gute Fotos. Von der Qualität des Fotografen sollten Sie sich also überzeugen, BEVOR Sie ihn engagieren.

Oma oder Mama und diverse andere Freunde können sich voll und ganz auf die Feierlichkeiten konzentrieren. Sie haben einen professionellen Fotografen damit beauftragt wunderschöne Bilder zu schießen. Gäste dürfen Gäste sein! Nach den Feierlichkeiten bekommen die Gäste selbstverständlich ein paar der schönsten Abzüge als ewige Erinnerung an den schönen Tag.

Besonders schlimm ist es, wenn Sie einen Freund damit beauftragen die Fotos an Ihrem Hochzeitstag zu knipsen und hinterher nicht zufrieden sind. Stellen Sie sich vor, die Bilder von der Trauung, vom Anschneiden der Hochzeitstorte sind verschwommen und kaum jemand ist gescheit darauf zu erkennen. Sie sind berechtigterweise sauer und müssen Ihren Freund zur Rechenschaft ziehen. Eine Freundschaft kann durch solch eine unangenehme Situation in die Brüche gehen. Vergessen Sie nicht, dass ein Fotograf die nötige Erfahrung mit bringt. Er weiß darum, von wo das Licht am besten kommen muss, damit das Bild an Schärfe und Glanz gewinnt.

Tipp: Fragen Sie einen Freund, ob dieser dennoch einige Schnappschüsse machen kann. Diese dienen der allgemeinen Erheiterung und sind häufig eher witzig als professionell. Diese Aufnahmen, zusammen mit professionellen Fotos, sind eine Erinnerung, von der Sie noch in 40 Jahren profitieren.

Brautkleid & Hochzeitsanzug

Das Brautkleid ist eines der wichtigsten Dinge für eine Braut. Unmittelbar nach dem Hochzeitsantrag überlegt die angehende Braut bereits in welchem Kleid sie heiraten möchte. Soll es ein schlichtes weißes Kleid mit langem Schleier sein? Oder eher ein romantisches Kleid mit viel Tüll und weißen Rüschen? Traditionell in reinem Weiß, oder elegant in blumigem Bordeaux oder verspielt mit diversen Blumenapplikationen auf Schleier oder Rocksaum- keine Braut möchte so ausschauen wie die andere. Jede Frau möchte an ihrem speziellen Tag die schönste Frau sein. Die schönste Frau für sich selbst und die schönste und einzige Frau für ihren zukünftigen Ehemann.

Die Braut sollte, bewaffnet mit ihrer besten Freundin und eventuell ihrer Mutter, ein Geschäft für Brautmoden aufsuchen. Dort sollte eine bemühte Verkäuferin die schönsten und prächtigsten Modelle präsentieren. Sollte bei den Kleidern "von der Stange" nichts dabei sein, was der Braut gefällt, müssen Kleider entweder umgenäht oder maßangefertigt werden. Beides ist in einem entsprechenden Geschäft kein Problem und gehört zum Service dazu.

Ist das perfekte Kleid schließlich gefunden, sollte dem Zukünftigen unbedingt ein Tipp gegeben werden, so dass er seinen Anzug auf das Brautkleid abstimmen kann. Traditionell sollte ein Tuch, in der Anzugtasche, in dem Farbton gehalten sein, wie das Kleid der Braut. Mehr darf jedoch nicht verraten werden.

Ob das Kleid in creme, weiß, rot oder gar schwarz gehalten ist, spielt keine Rolle. Heutzutage wird ausschließlich in der Kirche in Weiß geheiratet, weil damit von der Unschuld der Braut ausgegangen werden kann. Farbliche Applikationen lässt heute die Kirche jedoch zu. Heiraten Sie in den Farben und Stoffen, in die Sie sich verliebt haben und lassen Sie sich dabei von niemand anderem leiten. Sie werden das Brautpaar sein und Sie müssen sich wohlfühlen.

Frisur, Make-up & Blumenschmuck

Für den perfekten Tag sind besonders für die Braut die perfekte Frisur, das ideale Make-up und der richtige Blumenschmuck von Bedeutung. Auch hierüber sollte man sich im Vorfeld möglichst detaillierte Gedanken machen, damit man sich am Hochzeitstag auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Frisur

Nachdem die Braut sich nun für ihr Traumkleid entschieden hat, geht die Suche weiter. Kleid und Schuhe warten im Schrank auf den großen Tag, jetzt zerbricht sich die angehende Ehefrau über ihre Frisur den Kopf. Wie soll sie die Haare tragen? Welche Frisur hält den ganzen Tag und schaut am späten Abend noch genauso schick aus, wie am Morgen bei der Trauung?

Die Braut sollte Zeitschriften wälzen, oder im Internet nach einer Brautfrisur die Augen offen halten, die ihr über alle Maßen gefällt. Ist sie nun fündig geworden, sollte sie das Bild ausschneiden oder ausdrucken und mit zu einem Friseur ihres Vertrauens nehmen.

Ein kompetenter Friseur weiß, ob die ausgewählte Frisur tatsächlich von der Braut getragen werden kann. Er wird die Braut beraten und ihr unter Umständen Anregungen geben, andere Frisuren vorschlagen oder die gewählte Frisur bereits ausprobieren.

Ungefähr vier Wochen vor dem Hochzeitstag sollte die Frisur ausprobiert werden. Bis dahin sind die Haare wieder ein Stück gewachsen, was entweder gut oder schlecht ist. In letzterem Falle werden die Spitzen um einige Zentimeter gekürzt.

Am Hochzeitstag erscheint der Friseur, um eine ausgemachte Uhrzeit bei der Braut, um ihr die gewünschte Frisur zu zaubern. Wichtig hierbei ist, dass diese Zeit in den gesamten Ablaufplan des Tages eingeplant werden muss. Nichts ist schlimmer, als wenn das Brautpaar bereits in den frühen Morgenstunden ihres Hochzeitstages in Stress und Hektik verfällt.

Make-up

Eine Frau weiß, wie viel Make-up sie auftragen sollte, um den perfekten Look zu haben. In der Regel geht die Frau von heute nicht mal ungeschminkt zum Briefkasten. Sie hat für jeden Anlass einen Make-up-Stil parat. Elegant und klassisch für Abendessen zu Zweit, sportlich und legér für einen Nachmittag mit Freunden, peppig und farbenfroh für eine Clubbing- Tour.

Trotz ihrer Künste ihre natürliche Schönheit zu unterstreichen, traut sich so manche zukünftige Braut nicht, sich am Tag ihrer Hochzeit selbst zu schminken. Entweder überlässt sie es einer erfahrenen und vertrauenswürdigen Freundin, oder sie engagiert eine professionelle Visagistin. Frauen, die ohnehin einmal pro Woche eine Kosmetikerin aufsuchen, werden diese auch mit dem Make-up an ihrem Hochzeitstag beauftragen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Kosmetikerin um die Haut der Braut weiß. Sie kennt Produkte, welche die Braut verträgt und welche sie präferiert.

Das Make-up wird ein stimmiges Ganzes werden, weil die Kundin Vertrauen zu ihrer Kosmetikerin hat und die Kosmetikerin hingegen weiß, wo die Wünsche ihrer Kundin liegen. Natürlich geht nicht jede Frau zu einer Kosmetikerin. Viele pflegen ihre Haut zu Hause mit bestimmten Cremes und Lotionen.

Hat sich die zukünftige Braut für ein Make-up von einer professionellen Visagistin entschieden, sollte sie sich von deren Qualitäten überzeugen. Am besten sie vereinbart telefonisch einen Termin und teilt der Visagistin bereits mit, dass es sich um ein Hochzeits- Make-up handelt. Beim Treffen selbst sollte die Braut Fotos ihrer Frisur und des Kleides mitbringen, so dass sich die Visagistin ein Bild machen kann. Mit Outfit und Frisur wird das jeweilige Make-up abgestimmt. Gute Visagisten tragen dann ein Probe- Make-up auf, damit die Kundin sieht, wie sie an ihrem großen Tag ausschauen wird. Falls die Visagistin diesen Vorschlag nicht unterbreiten sollte, muss man sie darauf hinweisen. Auch hier gilt: niemand kauft die Katze im Sack.

Blumenschmuck

Zunächst wählen Sie einen Floristen aus, von dessen Qualitäten Sie in der Vergangenheit überzeugt waren. Haben Sie keinen an der Hand, wählen Sie ein Blumenfachgeschäft aus und überzeugen Sie sich von den Blumen und Pflanzen in diesem Laden. Sie haben noch einige Wochen Zeit bis zu Ihrer Hochzeit, das sollte genügen um einen Floristen zu finden, der sein Handwerk versteht und Ihnen wunderschöne und langlebige Blumen verkauft. Haben Sie so einen Blumenladen gefunden, der Ihren Blumentest bestanden hat, suchen Sie diesen auf und besprechen Sie mit dem Verkäufer die Einzelheiten zu Ihrer Hochzeit.

Viele Hochzeitspaare lassen Ihr Auto mit einem bezaubernden Blumenarrangement schmücken. Ist das auch etwas für Sie? Manche Paare decken sogar die Fahrzeuge ihrer Gäste mit dezentem Blumenschmuck ein. Auch das sollten Sie überlegen. Wenn Ihr Budget es hergibt, dann statten Sie die anderen Wagen ebenfalls mit kleinen Blümchen aus.

Der Brautstrauß ist ein wichtiges Detail auf einer Hochzeit und darf auf keinen Fall fehlen. Teilen Sie dem Floristen Ihre Lieblingsblumen mit, er wird mit viel Liebe und Hingabe einen hübschen, perfekten Strauß daraus zaubern. Auch der Bräutigam darf nicht vergessen werden. Häufig steckt dieser sich eine einzelne Blume in seine Anzugtasche. Optimal wäre dieselbe Blume, die auch im Brautstrauß zu finden ist.

Wünschen Sie Tischschmuck während Ihrer Feier? Dann sollten Sie auch hierfür Arrangements mit dem Floristen treffen. Die meisten Blumenfachverkäufer haben eine Menge Ideen und strotzen nur vor Kreativität. Lassen Sie diese Ideen zu und seien Sie dennoch kritisch, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Schließlich zahlen Sie für diese Dienstleistung, da sollten Sie zufrieden mit dem Ergebnis sein.

Hochzeitstorte

Traditionell lassen die Brautleute die Hochzeitstorte von einem Konditor backen. Sie geben diese einige Wochen vorher in Auftrag und bekommen Sie am Morgen ihrer Hochzeit geliefert. Das hat viele Vorteile. Zunächst spart man sich den Aufwand nicht selbst die Teigrolle herausholen zu müssen. Dann gelingt die Torte nicht so, wie man sie gern hätte. Entweder schmeckt sie nicht, oder sie ist nicht ansehnlich. Um diesen Peinlichkeiten aus dem Weg zu gehen, geben Paare ihre Hochzeitstorte bei einem erfahrenen Konditor in Auftrag.

Die Zutaten Ihrer Hochzeitstorte bestimmen Sie natürlich selbst. Grundsätzlich gilt jedoch: keinen Alkohol und keine Nüsse! Somit können Allergiker und Kinder getrost ein Stück Torte verzehren. Der Konditor wird einige Anregungen geben, da er höchstwahrscheinlich schon viele solcher Torten gebacken hat. Die meisten Bäcker haben sogar Mappen mit Bildern ihrer gesammelten Werke. So können Sie sich ein Bild machen und eventuell sagt Ihnen eine bestimmte Torte bereits zu. Farbe, Dekor und Verzierungen bestimmen natürlich Sie. Möchten Sie ein Brautpaar auf der obersten Etage der Torte vereint sehen? Oder wünschen Sie anstelle der üblichen drei Etagen lieber fünf? Teilen Sie Ihre Wünsche dem Konditor mit, er wird sie in seine Erfahrungen mit einfließen lassen, das Resultat hieraus ist Ihre Traumtorte.

Tipp: Wer abergläubisch ist, sollte das Backen der Torte erst recht einem Profi überlassen. Denn es bringt Unglück wenn Braut oder Bräutigam das Backen übernehmen!

Polterabend

Der Polterabend hat eine langjährige Tradition und soll schon vor vielen Hundert Jahren gefeiert worden sein. Damals spielte jedoch der Aberglaube eine entscheidende Rolle. Der Lärm, welcher durch das Zerschellen des Porzellans verursacht wird, sollte böse Geister vertreiben, die dem Brautpaar Schaden zufügen wollten. Heute spricht man davon, dass Scherben Glück bringen sollen und veranstaltet auch aus diesem Grund den Polterabend. Natürlich spielt das Beisammensein mit Freunden und Familie ebenfalls eine wichtige Rolle, schließlich ist der Polterabend traditionell der letzte Abend in "Ledigkeit".

Zum Poltern dürfen folgende Gegenstände benutzt werden: Geschirr, Fliesen, nicht mehr genutzte Waschbecken und Toilettenschüsseln. Auf keinen Fall sollten Spiegel und Gläser verwendet werden, da diese Scherben Unglück bringen sollen. Nachdem alles Geschirr mit ordentlichem Schallpegel auf den Boden befördert wurde, darf das zukünftige Ehepaar die Scherben gemeinsam entsorgen. Dies dient als Symbol für die anstehenden Aufgaben in den gemeinsamen Ehejahren.

Zum Polterabend ist es kein Muss, Einladungen zu versenden, da dieser längst nicht so förmlich ist, wie die Hochzeit selbst. Geben Sie Ihren Freunden Bescheid, als würden Sie diese zu einer Party einladen. Auch mit dem Buffet sollten Sie keinen großen Aufwand betreiben, werfen Sie den Grill an und verköstigen Sie Ihre Gäste mit deftigem Schmaus. Fragen Sie auch hier ein paar Freunde, ob diese sich um die Unterhaltung in Form von witzigen Spielen kümmern. Oder Sie denken sich selbst ein paar Schmankerl für den Abend aus.

Entscheiden Sie außerdem, ob Sie Ihren Polterabend am letzten Abend vor der Hochzeit feiern wollen, oder doch einige Tage vorher. Auf einem Polterabend geht es meist hoch her, so dass man am kommenden Tag sehr geschafft sein kann.

Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied reicht nicht so lange zurück, er erlangte erst in den vergangenen Jahren große Beliebtheit. Die Werbung aus den USA und Großbritannien hat die Deutschen dazu animiert nun auch Junggesellenabschiede zu feiern. Nicht ganz in dem Format, wie es Briten und Amerikaner tun, aber ähnlich. In Amerika ist es üblich einen Stripper oder eine Stripperin für den letzten Abend in "Freiheit" zu engagieren. Natürlich wird dieses Ritual auch unter den Deutschen gern praktiziert, jedoch nicht mit amerikanischer Regelmäßigkeit. In unseren Breitengraden beschränkt sich der Junggesellenabschied auf eine ausgedehnte Kneipentour, in Begleitung der jeweils besten Freunde und Freundinnen.

Sollten Sie keinen Junggesellenabschied feiern wollen, so teilen Sie dies Ihren Freunden mit. Manche bereiten geschäftig eine solche Party für Sie vor, da wäre es schade, wenn die Vorbereitungen umsonst waren, weil Sie keine Lust auf einen Junggesellenabschied haben. Nicht jeder Junggesellenabschied muss in einem Saufgelage enden, es gibt auch Angebote, die auf Mann und Frau zugeschnitten sind. Wie wäre es mit einem Wellness-Wochenende zusammen mit den Freundinnen? Oder für den Bräutigam ein Fahrsicherheitstraining oder eine Fahrt in einem sündhaft teuren Sportwagen?

Gestalten Sie Ihren Junggesellenabschied nach Ihren Vorstellungen. Wünschen Sie sich etwas ganz Besonderes an diesem Tag, so teilen Sie das dem Organisatoren mit. Er wird Ihre Wünsche gern berücksichtigen, weil er Sie gern hat und Sie Spaß haben sollen.

Auto / Kutsche

Jedes kleine Mädchen träumt in Gedanken an ihren Hochzeitstag von einer Fahrt in einer weißen, eleganten Kutsche. Vor die Kutsche sind zwei Schimmel gespannt, auf dem Kutschbock sitzt ein adretter Kutscher in edlem Frack, die Kutsche ist ringsum mit wunderschönen Rosen verziert, Vögel zwitschern, die Sonne strahlt. Wäre es nicht wundervoll diesen Traum Wahrheit werden zu lassen? Wie stilvoll wäre es mit einer Kutsche, anstelle eines Autos, bei Kirche oder Standesamt vorzufahren.

Heutzutage zählen Kutsche oder Auto längst nicht mehr zu den üblichen Fortbewegungsmitteln einer Hochzeit. Einige Paare lassen sich in einer Rikscha kutschieren, oder fahren in einer protzigen Strechlimousine vor. Andere Paare bevorzugen in die Jahre gekommene Fahrzeuge, so genannte Oldtimer. Diese symbolisieren, dass so manches im Laufe der Jahre besser wird. Gestalten Sie die Fahrt zum Standesamt, oder zur Kirche klassisch, elegant oder romantisch. Viele Firmen bieten einen Mietservice für individuelle Fahrzeuge an, zur weißen Traumkutsche gibt's sogar den Kutscher dazu.

Flitterwochen

Im Anschluss an die Hochzeit nicht wieder in die Hektik des Alltags zu stürzen, sondern die Zeit in liebevoller Zweisamkeit zu genießen, meint der Begriff der Flitterwochen. Traditionell wird es so gehandhabt, dass das Paar nach den Hochzeitsfeierlichkeiten in die Flitterwochen startet. Oftmals sind die Flitterwochen mit einer Reise verbunden, die man in Ruhe zu zweit und fernab von Freunden und Verwandten genießt.

Stellen Sie sich die Frage, ob Sie die Feier früher verlassen möchten, um in den Flieger zu steigen und ein paar sonnige Tage mit Ihrem Partner verbringen wollen. Viele Paare verschieben die Flitterwochen und genießen Ihre Feierlichkeiten mit Freunden und Familie bis zum Morgengrauen. Wäre das auch eine Möglichkeit für Sie? Oder wollen Sie allem Trubel und Stress zunächst entfliehen und die ersten Stunden und Tage Ihrer Ehe allein mit Ihrem Partner verbringen? Dann sollten Sie spätestens sechs Monate vor Ihrem Hochzeitstag die Reise zu Ihrem Traumziel buchen.

Treffen Sie einige Tage vor Ihrer Trauung die letzten Reisevorbereitungen. Klären Sie ab, wer Sie zum Flughafen bringt und wo Sie Ihr Gepäck verstauen. Informieren Sie Ihre Gäste bereits auf den Einladungskarten von Ihren Flitterwochen. So sind diese nicht erstaunt darüber, dass Sie plötzlich das Fest verlassen.

Fazit

Egal, wie Sie Ihre Hochzeit planen, vergessen Sie dabei nie: Es ist Ihr Tag. Sie richten die Feier nicht für andere aus, sondern nur für sich allein. So gern Sie Ihre Familie, Ihre Freunde auch haben- Sie werden Ihnen ohnehin nicht alles recht machen können. Das sollen Sie auch gar nicht. Das wichtigste ist, dass Sie glücklich sind. Ihr Glück wird auf Ihre Gäste abfärben und Sie alle werden einen unvergesslich schönen Tag miteinander verbringen, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!