Hochzeitstorte Selber Basteln

Torten für die Hochzeit selber machen

Eine Hochzeitstorte selber zu basteln ist eine Herausforderung. Mit einer guten Planung, einem tollen Rezept und vielen außergewöhnlichen Ideen ist das Hochzeitstorte selber basteln vor allem für geübte Hobby-Bäcker und Bastler jedoch ohne Mühe zu stemmen. Planung ist der erste Schritt Bevor man ans Werk geht, sollte das Ganze gründlich geplant werden. Die Frage aller Fragen ist, wie hoch das Kunstwerk am Ende werden soll. Eine typische Hochzeitstorte ist mindestens zweistöckig.

Es gibt aber auch Hochzeitstorten, die bis zu fünf oder mehr Stockwerke haben. Allerdings gilt zu beachten, dass die Herausforderung an den Bastler mit der Zahl der Etagen wächst. Problematisch nämlich ist die Statik einer großen Festtagstorte. Gut handhabbar sind in der Regel zwei bis drei Stockwerke. Diese ruhen am besten auf einem Gestell. Setzt man nämlich die verzierten Tortenböden einfach nur so aufeinander, besteht die Gefahr, dass sie ineinander rutschen. Dreistöckige Modelle brauchen auf jeden Fall ein haltbares Gestell.

Hochzeitstorte

Zur Planung gehört auch die Frage, woraus die einzelnen Teile der Hochzeitstorte bestehen sollen. Es können lecker gefüllte Biskuitböden sein oder verschieden große Kuchen aus Mürbe- oder Rührteig. Besonders schmackhaft sind Baumkuchen mit Füllung oder als Krönung eine Kombination aus allem. Ganz wichtig beim Selberbacken ist, dass der untere Teil der Festtagstorte robust ist. Zart und fluffig kann das Teil ganz oben sein Dazwischen sind dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Phantasie sollten Tortenbastler übrigens auch bei den Formen walten lassen. Eine Hochzeitstorte kann quadratisch sein, auch runde oder eckige Modelle sind sehr schön anzusehen. Hochzeitskuchen in Herzform erobern das Hochzeitsbuffet genau so, wie phantasievolle Gebilde, die mehrere Formen in sich vereinen.

Hochzeitstorte selber basteln
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Eine Hochzeitstorte selber zu basteln ist eine Herausforderung.

Vielfalt bei Teig und Füllung

Eine Hochzeitstorte aus mehreren Etagen selbermachen hat einen großen Vorteil. Dem Geschmack und den Vorlieben des Paares und seiner Gäste können verschiedene Rezepte wundervoll treffen. So kommen Liebhaber von Schokokuchen genau so zu ihrem Recht wie alle, die leichte Zitronenküchlein mit zarter Füllung lieben. Denn es werden ja verschiedene Küchlein übereinander gebaut. Da ist für jeden etwas dabei. Auch bei den Füllungen können Hobbybäcker aufs Ganze gehen. Von der fruchtigen Creme bis hin zur locker leichten Sahne ist alles machbar. Wichtig bei Teig und Füllung ist allerdings, dass Braut und Bräutigam auf ihre Kosten kommen. Der Geschmack der Gäste darf sich dazwischen einordnen.

Phantasievoll backen und füllen

Sind die einzelnen Böden der Hochzeitstorte vorgebacken, kann die Bastelei an dem Kunstwerk fortgesetzt werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache Variante besteht darin, die einzelnen Teile erst vollkommen fertig zu machen, bevor sie zusammengesetzt werden. Dafür werden die unterschiedlich großen Böden, aus denen die fertige Hochzeitstorte am Ende zusammengesetzt wird, zunächst erst einmal jeder für sich begradigt. Denn die einzelnen Tortenteile müssen ganz plan sein, damit sie gut aufeinander gesetzt werden können. Je nach Art der Füllung wird jeder einzelne Boden für sich ein bis zwei mal geteilt. Dann werden die Böden mit Gelee, Früchten, Sahne oder Creme gefüllt und vorsichtig wieder zusammengesetzt. Das ganze passiert zwei oder drei mal, je nachdem, aus wie vielen Etagen die fertige Hochzeitstorte bestehen soll.

Die Krönung jedes einzelnen Teils der Hochzeitstorte ist die Decke aus Marzipan. Diese beliebt Zutat erfüllt einen ganz praktischen Zweck. Denn sie hält die Böden samt leckerer Füllungen zusammen. Für das Einschlagen der Torten in die Marzipandecken braucht man etwas Geschick. Möglich ist es, sich eine Decke in der notwendigen Dicke selbst auszurollen. Schneller und einfacher geht es, wenn man eine fertig ausgerollte Marzipandecke aus dem Handel benutzt. Den Abschluss bildet eine Fondantdecke. Der Fondant hat den Vorteil, dass es ihn bereits in verschiedenen Farben gibt. Klassisches Weiß ist genau so beliebt wie ein zartes Rosa oder ein himmlisches Blau. Für besondere Färbungen kann man auf Lebensmittelfarbe zurückgreifen. Für die phantasievollen Verzierungen bildet die Decke aus Fondant eine tolle Unterlage. Übrigens darf der Fondant nicht direkt auf einer Creme liegen. Deshalb bietet sich eine Marzipandecke darunter an. Wer kein Marzipan wünscht, bringt den Fondant so auf, dass er nicht mit Sahne oder Creme in Berührung kommt.

Liebevoll dekorieren

Die Krönung der Hochzeitstorte erfolgt, nachdem diese vollständig zusammengesetzt wurde. Denn nun wird sie phantasie- und liebevoll dekoriert. Beim Verzieren sind dem Bastler keine Grenzen gesetzt. Die Dekoration kann in der Farbe der Torte gehalten werden, vor allem bei weißen Modellen machen ebenfalls weiße Marzipanrosen aus der Hochzeitstorte ein apartes Kunstwerk. Silberne Zuckerperlen werten das Ganze zusätzlich auf. Auch eine kontrastreiche Dekoration, etwa in grün weiß, ist beim Hochzeitstorte selber basteln denkbar. Ein toller Effekt wird durch bunte Marzipanblumen gezaubert. Grüne Marzipanblätter ranken sich zusätzlich edel um die gesamte Torte. Auch eine Deko aus anderen Zutaten und Material ist denkbar. Bunte Zuckerperlen passen genau so gut wie Sahneröschen. Selbst eine filigrane Girlande aus dünnem Papier macht sich als Dekoration für eine Hochzeitstorte wunderbar.

Ganz oben auf der Hochzeitstorte thront das Brautpaar. Viele Bastler von Hochzeitstorten setzen genau auf dieses eine Detail, um ihren Traum zu krönen. Wer geschickt ist, bastelt sich die Braut in weiß und den Bräutigam mit Hut aus Fondant selbst. Natürlich gibt es die Torten-Pärchen nach altem Brauch auch fertig im Handel zu kaufen, in unterschiedlichen Ausführungen. Eine Hochzeitstorte selber basteln ist übrigens auch gut, wenn Paare ihre Silberhochzeit oder das goldene Ehejubiläum feiern.

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