Die drei Etagen einer Hochzeitstorte stehen entweder übereinander oder auf einer Etagere. Wie viele Stücke daraus werden, hängt von den Maßen und davon ab, wie groß die Stücke geschnitten werden.
Klären Sie vor der Bestellung, wie viele Gäste Torte essen, wann sie serviert wird und ob es zusätzlich Kuchen oder Dessert gibt. Fragen Sie die Konditorei nach der Portionszahl und den Maßen der einzelnen Etagen.
Wie viele Stücke ergeben drei Etagen?
Die Beispiele verschiedener Anbieter nennen etwa 40 bis 80 Portionen. Eine Bäckerei gibt zum Beispiel rund 40 Stücke für Etagen mit 28, 22 und 18 Zentimetern Durchmesser an. Für größere Etagen mit 32, 28 und 22 Zentimetern nennt sie etwa 50 Stücke. Ein anderes konkretes Angebot gibt bei Durchmessern von ungefähr 18, 24 und 30 Zentimetern rund 40 bis 47 Portionen an. Vergleichen Sie die Stückzahlen immer zusammen mit den Maßen der Etagen.
Berücksichtigen Sie auch den Ablauf der Feier. Wird die Torte am Nachmittag angeschnitten, essen womöglich mehr Gäste davon als bei einem späten Anschnitt nach dem Abendessen. Ein Dessertbuffet oder eine Candybar beeinflusst den Bedarf ebenfalls. Fragen Sie die Konditorei, wie groß die Stücke bei ihrer Berechnung sind und ob die angegebene Menge für kleine Stücke oder großzügige Portionen gilt.
Etagen und Geschmacksrichtungen wählen
Die drei Etagen können gleich groß oder unterschiedlich groß sein. Unterschiedliche Durchmesser prägen die Form der Torte und verändern zugleich die mögliche Stückzahl. Fragen Sie deshalb neben dem Entwurf auch nach den Maßen und der Stückzahl pro Etage.
Mit mehreren Geschmacksrichtungen können Gäste wählen. Manche Konditoreien bieten für jede Etage eine eigene Sorte an. Sprechen Sie auch über Zutaten, auf die Gäste allergisch reagieren oder die sie nicht vertragen. Bei nicht vorverpackten Lebensmitteln müssen Allergeninformationen bereitgestellt werden. In bestimmten Fällen dürfen die Allergeninformationen auch mündlich gegeben werden. Dann muss eine schriftliche oder elektronische Aufzeichnung zugänglich sein. Ein sichtbarer Hinweis muss Gäste darauf aufmerksam machen, dass sie nach den Informationen fragen können. Klären Sie mit der Konditorei und dem Veranstaltungsort, wie Gäste diese Informationen erhalten.
Preis und Leistungsumfang vergleichen
Der Preis richtet sich unter anderem nach der Zahl der Portionen und der Gestaltung der Torte. Auch die bestellten Leistungen spielen eine Rolle. Ein Anbieter listet für eine dreistöckige Torte mit etwa 50 Stücken einen Basispreis ab 440 Euro. Der genannte Basispreis stammt von einem einzelnen Anbieter; daraus lässt sich kein deutschlandweiter Durchschnitt ableiten. Webseitenpreise können veraltet sein. Fragen Sie deshalb direkt nach dem aktuellen Preis.
Bitten Sie um ein Angebot, das Torte und Dekoration getrennt aufführt. Fragen Sie auch, ob Lieferung, Aufbau vor Ort und benötigte Präsentationsständer im Preis enthalten sind. So können Sie Angebote besser vergleichen als bei einem Gesamtpreis ohne Angaben zu den enthaltenen Leistungen.
Lieferung und Kühlung abstimmen
Eine dreistöckige Torte wird je nach Konstruktion entweder gestapelt oder aus einzelnen Torten auf einer Etagere zusammengesetzt. Ob die Konditorei die Torte fertig aufgebaut liefert oder sie vor Ort zusammensetzt, hängt von der Torte und dem Transport ab. Stimmen Sie den Ablauf mit der Konditorei ab, besonders bei längerer Strecke oder empfindlichen Füllungen. Bei eigener Abholung sollte die Torte auf einer waagerechten Fläche stehen.
Auch die Lagerung richtet sich nach den Zutaten. Sahne- und Cremetorten müssen beim Transport und beim Kühlen besonders sorgfältig behandelt werden. Für bestimmte Backwaren mit nicht durcherhitzter Füllung rät die amtliche Lebensmittelinformation, sie bei höchstens 7 °C zu lagern. Das ist keine pauschale Temperaturvorgabe für jede Hochzeitstorte. Befolgen Sie die konkreten Hinweise der Konditorei und klären Sie vorab, ob am Veranstaltungsort geeignete Kühlmöglichkeiten vorhanden sind.


