Gastgeschenke zur Hochzeit: Kreative Ideen zum Selbermachen
Gastgeschenke sind kleine Aufmerksamkeiten, die Sie freiwillig an den Plätzen bereitstellen oder am Ende der Feier verteilen. Wenn Sie sie selbst gestalten, wählen Sie eine Idee, die zur Feier passt, wenig Abfall verursacht und sich in der geplanten Menge gut vorbereiten lässt.
Ein Marmeladenglas mit Namensanhänger dient zugleich als Platzkarte. So sparen Sie ein zusätzliches Dekorationselement und gestalten den Tisch persönlicher.
Essbare Gastgeschenke
Sie können ein Glas selbst gemachter Marmelade oder Honig mit einem Anhänger aus Karton und einem schmalen Band verzieren. Schreiben Sie den Namen des Gastes gut lesbar auf den Anhänger. Testen Sie die Gestaltung zuerst an einem Glas, bevor Sie Material für alle Gäste kaufen.
Auch Kräutersalz oder eine Gewürzmischung passen in kleine Gläser oder Döschen. Füllen Sie die Portionen möglichst gleich ab und schreiben Sie die Zutaten auf ein Etikett. So sehen Gäste, die bestimmte Lebensmittel meiden, was enthalten ist. Für die Verpackung eignen sich wiederverwendbare Behälter oder schlichtes Papier, wenn das zum Stil der Feier passt.
Auch kleine Flaschen mit Sirup oder Öl eignen sich als Gastgeschenk. Wenn Sie Likör verschenken, denken Sie an Gäste, die keinen Alkohol trinken, und stellen Sie eine alkoholfreie Variante bereit. Wenn Sie Lebensmittel selbst abfüllen, achten Sie auf sauberes Arbeiten. Informieren Sie sich vorher, wie Sie die Lebensmittel richtig aufbewahren und wie lange sie haltbar sind. Lagern Sie das Geschenk bis zur Feier sicher.
Gastgeschenke aus Saatgut und Stoff
Saatgut oder ein Lesezeichen aus Samenpapier ist eine leichte Alternative zu einem Geschenk, das nach der Feier schnell weggeräumt wird. Wählen Sie Saatgut, das zur Jahreszeit und zu den Pflanzbedingungen in Ihrer Region passt. Ein kurzer Hinweis zur Aussaat macht das Geschenk verständlicher.
Duftsäckchen aus Stoff lassen sich mit getrockneten Kräutern oder Blüten füllen. Verwenden Sie nur wenig Duftmaterial und halten Sie die Gestaltung schlicht, denn starke Düfte sind nicht für alle angenehm. Für Gäste, die auf Duftstoffe empfindlich reagieren, ist ein neutrales Geschenk die passendere Wahl.
Eine Stoffserviette oder ein Taschentuch lässt sich mit einem Namen, einem kleinen Motiv oder einem Hochzeitsdatum personalisieren. Bevor Sie alle Stücke bearbeiten, prüfen Sie, ob Stempel oder Aufdruck auf dem gewählten Stoff halten. Waschen und trocknen Sie ein Musterstück nach den Pflegehinweisen des Materials, bevor Sie mit der Serie beginnen.
Süßes ohne Bastelaufwand
Wenn Sie nur wenig vorbereiten möchten, können Sie kleine Süßigkeiten, Pralinen oder selbst gebackene Kleinigkeiten schön verpacken. Ein schlichtes Papierband mit Namen und Dankesgruß genügt oft. Überlegen Sie vorher, wie Sie die Geschenke bis zur Feier lagern und transportieren, damit sie am Platz noch appetitlich aussehen.
Aufwand und Kosten planen
Selbst gemachte Gastgeschenke sind nicht zwangsläufig günstiger. Rechnen Sie neben den Materialien auch Verpackung und Etiketten ein. Kalkulieren Sie auch misslungene Stücke und Ihre Arbeitszeit ein. Rechnen Sie die Kosten für ein Musterstück aus und übertragen Sie sie auf die geplante Gästezahl. Notieren Sie, wie lange die Herstellung tatsächlich dauert. So sehen Sie früh, ob die Idee in den Zeitplan passt.
Weddingzone nennt Tischkarten und Gastgeschenke als Aufgaben für die letzten Wochen vor der Hochzeit. Beginnen Sie bei einem aufwendigen DIY-Projekt deutlich früher mit einem Muster. Legen Sie Rezept, Verpackung und Beschriftung probeweise fest, bevor Sie alles auf einmal herstellen. Teilen Sie größere Arbeiten in einzelne Schritte auf. Dazu zählen zum Beispiel Gläser abfüllen und Etiketten aufkleben. Auch das Verpacken der Geschenke gehört dazu.
Auf Gastgeschenke verzichten
Wenn Gastgeschenke nicht in Ihr Budget oder Ihren Zeitplan passen, können Sie darauf verzichten. Sie sind bei einer Hochzeit freiwillig. Ein persönlicher Dank, ein gemeinsames Foto oder eine kleine Erinnerung an die Feier kann ebenfalls Wertschätzung ausdrücken. Wenn Sie darauf verzichten, brauchen Sie auch weniger Verpackung, und Gäste müssen später weniger entsorgen.