Blumen bringen Farbe auf Hochzeitstorten. Sie können frische Blumen, essbare Blüten oder geformte Blumen aus Zucker und anderen Materialien verwenden. Achten Sie darauf, ob die Blumen essbar sind, ob sie zur Jahreszeit passen und wie sie an der Torte befestigt werden.
Sprechen Sie vor der Bestellung mit der Konditorei und der Floristin oder dem Floristen darüber, welche Blumen auf die Torte kommen und welche davon essbar sind. So passen Torte und Blumenschmuck zusammen. Ihre Gäste wissen dann, welche Teile sie vor dem Anschneiden entfernen müssen.
Drei Blumenarten für die Hochzeitstorte
Frische Blumen sehen besonders natürlich aus und lassen sich auf den Brautstrauß oder die Tischdekoration abstimmen. Sie können einzeln an der Torte sitzen. Auch ein Kranz um eine Tortenetage oder eine Kaskade sind möglich. Die Oberfläche verändert ebenfalls die Wirkung: Dieselben Blumen sehen auf einer Torte mit sichtbaren Kuchenschichten anders aus als auf einer mit Creme oder Fondant.
Essbare Blüten bringen Farbe auf die Torte. Manche Sorten geben ihr auch Geschmack. Beispiele sind Kornblumen, Ringelblumen und Borretschblüten. Verwenden Sie nur Blüten, die ausdrücklich als essbar gekennzeichnet und für den Verzehr bestimmt sind. Blumen aus dem Gartenfachhandel oder Blumenladen sind nicht automatisch für Lebensmittel geeignet. Manche Zierblumen sind giftig, darunter Maiglöckchen, Tulpen und Herbstzeitlose.
Bei geformten Blumen aus Zuckermasse, Marzipan oder Schokolade können Sie Farbe und Form frei wählen. Damit lässt sich auch eine Blume darstellen, die gerade nicht Saison hat. Fragen Sie trotzdem, welche Teile essbar sind. Drähte, Stiele und Halterungen können zur Dekoration gehören und müssen vor dem Servieren entfernt werden.
Frische Blumen sicher befestigen
Wenn Blumen nur als Schmuck dienen, sagen Sie das der Konditorei ausdrücklich. Schnittblumen sind nicht dafür bestimmt, gegessen zu werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in einer älteren Bewertung Pestizidrückstände auf Schnittblumen untersucht. Die Bewertung klärt weder, ob Rückstände von einer Blüte auf Creme oder Kuchen übergehen, noch, ob eine so dekorierte Torte bedenkenlos gegessen werden kann.
Besprechen Sie deshalb mit der Konditorei, wie die frischen Blumen befestigt werden. Dabei dürfen Stiele, Floristenband und andere nicht essbare Teile nicht einfach in den Kuchen geraten. Berührt ein Röhrchen oder eine Halterung die Torte, muss es für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sein. Vereinbaren Sie auch, ob jemand die Dekoration vor dem Anschneiden abnimmt.
Saison und Kosten einplanen
Frische Blumen sind nicht das ganze Jahr über verfügbar. Welche Sorten erhältlich sind, hängt auch vom Wetter und der Region ab. Konditoreien und spezialisierte Anbieter können deshalb unterschiedliche Zeiträume nennen. Fragen Sie frühzeitig nach Ihrer Wunschsorte. Wenn die Hochzeit in einer kühleren Jahreszeit stattfindet, besprechen Sie Alternativen wie getrocknete oder kandierte Blüten.
Blumen auf der Torte haben keinen festen Aufpreis. Der Preis hängt unter anderem von der Torte und der Blumensorte ab. Auch der Aufwand für die Dekoration spielt eine Rolle. Bitten Sie um ein Angebot, in dem Größe und Gestaltung getrennt aufgeführt sind. Der Blumenschmuck sollte ebenfalls als eigener Posten erscheinen. So lassen sich frische und geformte Blumen besser vergleichen.
Geben Sie der Konditorei ein Foto des Brautstraußes oder der Tischdekoration und stimmen Sie die Auswahl mit der Floristin oder dem Floristen ab. Legen Sie dabei auch fest, welche Blumen essbar sind, wie sie befestigt werden und was vor dem Servieren entfernt werden muss.


