Alles für die Hochzeit

Nützliches und Schönes

Damit der schönste Tag des Lebens auch tatsächlich perfekt wird, muss sich gewissenhaft und wohlüberlegt darauf vorbereitet werden. Abgesehen von der Buchung des Restaurants, der Band, Sängerin oder des DJs, der Terminabsprache mit dem Standesbeamten sowie der Vereinbarung von Vorgesprächen mit dem Pfarrer, Priester oder freien Theologen, hat das Brautpaar erst einmal genau durchzudenken, wie die Hochzeit überhaupt gefeiert werden soll. Im Heimatdorf, in alten Schlossgemäuern, auf einem Boot, in der afrikanischen Savanne, am Meer, auf einer Berghütte oder in einem Landhotel, wo Freunde und die Familie auch übernachten; der Möglichkeiten gibt es viele. Sind die zukünftigen Eheleute sich einig über die Rahmenbedingungen geworden, geht es an die eigentliche Vorbereitungsphase.

Kleidung, Deko, Ringe

Um nicht kurz vor der Trauung in Hektik zu verfallen und um auch wirklich alles für die Hochzeit rechtzeitig parat zu haben, beginnt man spätestens sechs Monate vor dem Termin mit den Besorgungen. Einladungskarten gestalten und drucken lassen, sich entscheiden ob man eine Motto-Party oder eine romantische, klassische Hochzeitsfeier zelebrieren möchte und die Roben für Braut und Bräutigam besorgen, stehen ganz oben auf der To-Do-Liste. Vergessen Sie bei der Kleiderauswahl nicht, die jeweilige Jahreszeit zu berücksichtigen. Passend zur Farbe oder zum Design des Brautkleids ist auch die Dekoration zu wählen. Und zwar sowohl diejenige für die Kirche oder den Trauungssaal wie auch selbige für das Lokal, in dem anschließend das Hochzeitsmahl serviert wird. Viele Gaststätten bieten einen Dekoservice an. Wer jedoch auf sein Budget achten muss, darf die Ausgestaltung des Saals auch selbst übernehmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Besorgen der Hochzeitsringe. Einigen Sie sich mit Ihrem zukünftigen Ehepartner darauf, aus welchem Material diese sein sollen und begeben Sie sich erst dann auf die Suche. Die somit etwas eingeschränkte Auswahl erleichtert dieses Unterfangen ungemein. Weil der Handel Ringe zwischen wenigen hundert und einigen tausend Euro vertreibt, muss sich vorab eine Obergrenze gesetzt werden. Wird nur nach Optik und Tragekomfort entschieden, überschreitet man schnell die angedachte Kostenaufwendung und muss an anderer Stelle sparen. Ist das Hochzeitsdatum fix, können Sie Name und Tag bereits eingravieren lassen und auch das Kästchen oder Samtkissen für den Ringtausch darf schon besorgt werden. Beginnt kurz vor dem großen Ereignis die stressige Phase, sind Sie froh über jede Aufgabe, die bereits erledigt ist.

Accessoires und Herzenswünsche

Manches Brautpaar erträumt sich ganz besondere Aktivitäten, denkt es an den Hochzeitstag. Mit einer weißen Kutsche zur Kirche chauffiert zu werden, in einem edlen Oldtimer vor dem Standesamt vorzufahren oder kurz nach der Trauung einen Helikopterflug zu unternehmen, seien hierfür als Beispiele angeführt. Sprechen Sie mit Ihrem Zukünftigen, Ihrer Zukünftigen über diese Wünsche und takten Sie durch, welche davon zeitlich und auch finanziell realisierbar sind. Weniger aufwändig aber nicht minder schön ist es, Tauben für die Trauung zu ordern. Einige Züchter bieten an, mit einem Taubenpärchen vor die Kirche zu kommen und die frischgebackenen Eheleute entlassen diese dann unter den Augen der Gästeschar in den Himmel. Solche stimmungsvollen Momente verdienen es festgehalten zu werden. Organisieren Sie sich deshalb einen Fotografen, der Bilder und Videos für Sie anfertigt.

Eheschließung und Hochzeitsreise liegen nicht selten nur wenige Stunden voneinander getrennt. Einigen sich die Verlobten darauf, noch am selben Abend in ein Flugzeug gen Malediven, Karibik oder Seychellen zu steigen, muss die Feierlichkeit dementsprechend organisiert sein. Wer im Ausland heiraten und nach dem Ja-Wort am Strand von Kapstadt noch einige Tage oder Wochen in Südafrika weilen möchte, hat sich überdies um die Gültigkeit der Reisepässe, eventuelle Visas und die Übersetzung der Dokumente in die jeweilige Landessprache zu kümmern. Rechtzeitiges Packen und Abholen der Tickets schadet im Übrigen auch dann nicht, bricht man erst einige Tage nach der Trauung in den Honeymoon auf.

Neben dem Designen der Einladungskarten steht auch die Gestaltung der Platzkarten, das Ausfeilen der Sitzordnung und die Überlegung, ob man Gastgeschenke verteilen möchte oder nicht, auf dem Organisationsprogramm. Ein Gästebuch besorgen, die Rede für die Begrüßung der Partygesellschaft ausformulieren, das Brautauto mit Blumen, Luftballons und/oder einer sogenannten Hochzeitsflagge dekorieren und kleine Präsente für die anwendenden Kinder verpacken, all diese Pflichten dürfen nicht übersehen werden. Wurde sich mit dem Lokal auf eine Speisenfolge geeinigt, fertigt man hübsche Menükarten an. Schreiben Sie sich alle noch zu erledigenden Dinge auf und hacken Sie ab, wenn die Kleider der Brautjungfern, die Schwimmkerzen und Blumenbuketts oder die Hochzeitstorte bereits besorgt beziehungsweise bestellt sind.

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